Teambildung

Wie geht Teambuilding? 8 Tipps aus eigener Erfahrung

Für erfolgreiche Projekte braucht es ein starkes Team, welches gemeinsam an einem Strang zieht. Gleichzeitig ist es wichtig, Zeit in Teambuilding zu investieren, damit sich jeder auf die Stärken und Fähigkeiten des anderen verlassen kann. Wir verraten euch acht einfache Tipps, wie ihr euer Team stärken könnt.

Arbeiten in einem Team soll Spass machen, das ist unser Motto! Dann entstehen die besten Ideen. Selbstverständlich macht Teamarbeit nur Spass, wenn auch die Atmosphäre untereinander stimmt und sich jeder im Team gleichermassen einbringen kann. Im hektischen Arbeitsalltag ist dies oft leichter gesagt als getan – das ist auch bei uns nicht anders. Genau deshalb ist es wichtig, sich zwischendurch Zeit zu nehmen und in die Entwicklung des Teams zu investieren. Sich gegenseitig näher kennenzulernen und dadurch die Stärken und Schwächen der Teamkollegen zu verstehen.
Wie geht das am besten? Hier unsere acht praktischen Tipps aus eigener Erfahrung:

1. Jeder trägt seinen Teil zur Teamatmosphäre bei
Wie heisst es so schön: man kann nicht «nicht kommunizieren». Das ist beim Thema Teambuilding nicht anders. Jedes Teammitglied sollte sich bewusst sein, dass sein Verhalten immer zur Entwicklung eines Teams beiträgt. Wenn ein Kolleg nie bei einem gemeinsamen Anlass dabei ist, ist das zwar in Ordnung, aber er wird sich viel schwieriger in das Team integrieren. Also sprecht eure Teamkollegen doch darauf an, dass es schön wäre, ihn zur Abwechslung auch einmal bei einem Mittagessen oder einer Znüni-Pause zu sehen. Noch einfacher: geht zusammen zur Bäckerei, um einen Znüni zu holen, bringe ein Glacé mit, frage wie das Wochenende war oder mache ihm/ihr auch einen Kaffee am Nachmittag. Dann kommt ihr ganz automatisch miteinander ins Gespräch.

2. Gemeinsame Aktivitäten verbinden
Teambuilding ist längst kein Fremdwort mehr. Es gibt unzählige Angebote für Teambuilding-Events – und das nicht ohne Grund. Gemeinsame Erlebnisse ausserhalb der Bürowände verbinden ungemein, das stimmt wirklich! Was bei uns funktioniert – geplant oder ganz spontan:

  • gemeinsamer Skitag einmal im Jahr
  • spontanes „Bier um vier“ am Freitagnachmittag
  • gemeinsames Grillieren am Mittag
  • wir organisieren alle unsere Kundenevents komplett selber
  • Teamtage wo nebst Theorie auch immer Zeit bleibt für Teambuilding wie z.B. beim Lama Trekking oder dem Besuch einer Alpkäserei
  • legendäres Einläuten der Weihnachtsferien bei der «Stiefelwäscheta» in unserer Bar
  • gemeinsames River Rafting
  • Genuss-Wochenende mit Wandern, Kochen und gutem Wein
  • …und vieles mehr!

3. Es muss nicht immer jeder überall dabei sein
Auch wenn jeder seinen Teil zu einem funktionierenden Team beiträgt, ist es klar, dass auch das Privatleben nicht zu kurz kommen darf. So ist es ganz selbstverständlich, dass nicht immer jeder überall dabei sein kann – das ist aber auch nicht schlimm. Die besten Momente entstehen sowieso dann, wenn man nicht zu einem Termin gezwungen wird, sondern gemeinsame Aktivitäten spontan entstehen. Wenn bei einem Mittagessen also nur die Hälfte des Teams dabei ist – geniesst es! Rätselt nicht zu lange darüber nach, wieso nicht alle dabei sind. Jeder hat auch neben der Arbeit noch vieles los. Deine Teamkollegen sind bestimmt beim nächsten Mal wieder mit dabei.

4. Gemeinsame Pausen
Im normalen Arbeitsalltag findet man kaum Zeit, über das vergangene Wochenende oder von den geplanten Ferien zu erzählen. Bei uns gibt es deshalb jeden Morgen eine gemeinsame Znüni-Pause – damit wir Zeit haben, private Erlebnisse zu teilen. Auch am Mittag essen wir alle zusammen an einem grossen Tisch und verstecken uns nicht hinter unseren Bildschirmen bei einem einsamen Sandwich. Erst hier erfahren wir, was am Wochenende wirklich los war …

5. Mitarbeit an der Unternehmensentwicklung
Wir sind der Meinung, dass Mitarbeitende sich stärker mit der Unternehmung identifizieren, wenn sie auch an deren Entwicklung mitwirken können. Deshalb haben wir unser internes Projekt «Mission Possible» ins Leben gerufen. Hier arbeiten wir in kleinen Projektteams und gehen kleine interne Baustellen oder grössere Zukunftsprojekte an, damit wir uns weiterentwickeln können. Vom Lernenden bis zum Geschäftsführer wird jeder eingebunden und trägt seinen Teil zu einem erfolgreichen Projektabschluss bei.

6. Unterschätze nicht die Wirkung von Post-it Nachrichten
Das tönt vielleicht banal – aber die Wirkung ist erstaunlich. Hat ein Teamkollege bei einem Projekt deine Erwartungen völlig übertroffen? Dann hinterlasse ihm doch eine kleine Nachricht auf dem Pult, damit er deine Wertschätzung sieht. Oder wünsche deinem Sitznachbarn einen tollen Tag, wenn du einmal vor ihm im Büro bist. Jeder hat Freude, wenn er sieht, dass man sich extra für ihn Zeit genommen und einen lieben Gruss hinterlassen hat.

7. Zeit für Spass muss sein
Ja, der Arbeitsalltag kann stressig sein und oft läuft etwas nicht rund, womit es im letzten Moment noch geändert werden muss. Das kennen wir, glaubt uns! Aber gleichzeitig gibt es auch Momente die ruhiger sind. Da darf auch Zeit für Spass sein. Du hast einen lustigen Witz gehört? Erzähle ihn im Büro! Oder verstecke zum Spass die Tastatur deines Bürokollegen in der Schublade – so viel Humor versteht jeder. Ein kleiner Telefonstreich, laut miteinander Lachen, einen lustigen Spruch abgeben… unbedingt! Das Leben ist sonst schon ernst genug.

8. Trinkt ein Glas Wein zusammen
Ein Gläschen Wein am Weihnachtsessen oder ein Bier nach Feierabend und schon werden Geschichten ausgepackt, die man sich so nicht erzählt hätte. Genau das macht es doch spannend: Wenn wir uns gegenseitig besser kennenlernen und sich nicht immer alles um den Büroalltag dreht. Mit unseren Freunden entstehen die besten Lebensgeschichten ja auch oft beim Feiern und Geniessen. Das funktioniert auch mit Bürokollegen. Vertraut uns, wir haben es ausprobiert. 😉