Grafik Workshop

Die zentrale Bedeutung der Logo Kreation im Rahmen des Corporate Designs eines Unternehmens

Das Corporate Design, kurz CD, ist Bestandteil der Corporate Identity eines Unternehmens. Das CD bildet den visuellen Auftritt einer Unternehmung bzw. seiner Produkte. Als Agentur beraten wir unsere Kunden hinsichtlich eines rundum gelungenen Markenauftritts. Neben der Farb- und Bildwelt, der Typografie, der Textsprache, den Gestaltungselementen, Verpackung usw. hat das Logo im Gesamtauftritt eines jeden Unternehmens eine zentrale Bedeutung.

Unterschätze nicht die Wirkung eines Logos!

Die Entwicklung eines Logos ist ein längerer Prozess, welcher Hand in Hand mit dem CD einhergeht. Als wichtigstes Bestandteil im CD präsentiert es das Unternehmen nach aussen und nimmt massgeblichen Einfluss auf die Entwicklung weiterer Visualisierungen und Elemente.

Im Rahmen einer internen Vortragsreihe nahm die Leiterin Kreation Dominique Bernasconi Berni Interessierte von uns auf die Reise in die Welt des Logo Designs mit, auf der wir uns intensiver mit der Logo Kreation auseinandergesetzt haben.

Ihr habt den Workshop via Live-Stream verpasst? Macht nix. In unserem Blog-Beitrag erfahrt ihr unsere persönlichen Highlights aus dem Workshop. Das Wichtigste zum Thema Logo Design, Picture Identity, Layout Design und Packaging könnt ihr in der angehangenen Broschüre nachlesen.

Unsere Highlights aus dem Workshop – Moodboard erstellen

Die Ideensuche für ein Logo ist eine sehr wichtige Phase. Unterstützend kann als Tool das sogenannte Moodboard eingesetzt werden.

Der Begriff Moodboard setzt sich aus den englischen Wörtern «mood» für «Stimmung» und «board» für «Tafel» zusammen.  Ein Moodboard ist eine Art Collage von Fotos, Grafiken, Skizzen, Farben, Materialien und Begriffen, mit der «ein Gefühl und Stimmungsbild für das Endprodukt» vermittelt werden soll. Durch den intuitiven Charakter und die schnelle Visualisierung, erkennt der Designer schon beim Anfertigen, welche Elemente miteinander harmonieren und welche eher nicht.

Das haben wir ausprobiert! Zwei Teams erhielten den folgenden Auftrag:

  • Erstelle ein Logo für einen Coiffeur Salon
  • Das Logo sollte nicht zu altmodisch sein
  • Style: 80er/90er
  • Farben: pink, blau, gelb und orange
  • CI/CD: auffällig, Farben, Pattern
  • Spezialisierung: farbige Haare, junge Leute, Street

Mit verschiedenen Zeitschriften und Magazinen, Schere, Pins und Kleber bewaffnet, hatten wir 15 Minuten Zeit, um unserer Kreativität freien Lauf zu lassen und dem Thema näher zu kommen. Das sind die Ergebnisse:

 

Optische Korrekturen – alles gleich gross oder doch nicht?

Um eine grössere Harmonie, eine genauere Ausrichtung oder einen optischen Effekt zu erzielen, die für die Augen angenehmer sind, verriet unsere Leiterin Kreation allerlei Tipps und Tricks, die an Grafikelementen wie Logo, Titel, Text oder Claim vorgenommen werden können. Der Mensch nimmt solche Änderungen in der Regel nicht wahr bzw. unsere Gehirne werden oft durch das, was wir sehen, getäuscht. Dieses Beispiel fanden wir verblüffend: die Elemente Viereck, Kreis und Dreieck sehen auf den ersten Blick gleich gross aus. Sind sie aber nicht!

 

Verpackung – welches war das erste Produkt das jemals verpackt wurde?

Habt ihr gewusst, dass Seife das erste Produkt war, das jemals verpackt wurde? Vor dem 18. Jahrhundert wurde Seife nach Gewicht verkauft. Wie Schinken heutzutage. Der Amerikaner Benjamin Babbit hatte die brillante Idee, Seife in gleichgrosse Stücke zu schneiden und sie in bedrucktes Papier zu verpacken. Wie ein Geschenk. Die Verpackung hat somit nicht nur eine ästhetische Rolle – nämlich das Produkt attraktiv zu präsentieren – sondern auch eine Schutzfunktion. Und natürlich auch einen Wiedererkennungseffekt – durch das abgebildete Logo auf der Verpackung.

Ihr benötigt Unterstützung bei der Kreation eines Logos? Oder habt Fragen und  Anregungen? Dann nehmt Kontakt mit uns auf:
info@communicaziun.ch

Über Dominique Bernasconi Berni, Leiterin Kreation, communicaziun.ch

Unsere Leiterin Kreation startete mit einem Architekturstudium. Sehr schnell merkte sie, dass ihr das Studienfach zu zahlenlastig war und ihr die Kreativität in diesem Bereich fehlt. Sie entschied sich, dass Studium zur Innenarchitektin abzubrechen, um an der NABA – der Nuova Accademia di Belle Arti Milano in Graphik Design & Art Direction – fortzusetzen. Nach verschiedenen Stationen als Grafik Designerin und Fotografin, unter anderem bei Festival del film Locarno oder der 20 minuti Ticino, ist Dominique seit bald zwei Jahren bei communicaziun.ch als Art Director. Sie verleiht jedem einzelnen Grafikprojekt eine richtige Persönlichkeit, untermalt von ihrem italienischen Rhythmus – herzlich und voller Temperament!

 

Das Workshop-Magazin findet ihr hier zum Durchblättern:

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